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📊 BASt-Daten 2023

MPU-Durchfallquote: Warum ein Drittel durchfällt — und du es nicht musst

Rund 33 % aller MPUs werden negativ bewertet. Hinter der Zahl steckt ein klares Muster: Es ist fast nie „Pech“. Wir zeigen dir die echten BASt-Daten und was die 67 % anders machen.

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📊 BASt-Daten 2023

Durchfallquote nach Anlass

Gesamt: 33 % aller MPUs werden negativ bewertet — bei ~85.000 Begutachtungen pro Jahr.

Mit vs. ohne Vorbereitung

Mit strukturierter Vorbereitung80 %
Ohne Vorbereitung40 %

Quelle: Interne Auswertung kooperierender Beratungsstellen (n = 1.200), 2023–2024.

Quelle Basiszahlen: BASt-Jahresbericht 2023, Begutachtungsstellen für Fahreignung. Werte gerundet.

Was sagen die offiziellen Zahlen?

Die Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt) veröffentlicht jährlich die Begutachtungsstatistik. 2023 wurden rund 85.000 MPUs durchgeführt. Etwa 53 % wurden als „geeignet“ bewertet (bestanden), 14 % als „bedingt geeignet“ (Nachschulung möglich), 33 % als „nicht geeignet“ (durchgefallen). Diese Quote ist seit über 10 Jahren bemerkenswert stabil — sie spiegelt kein „Glück oder Pech“, sondern strukturelle Vorbereitungs-Qualität.

Warum ist die Durchfallquote so hoch?

Drei Faktoren erklären den Großteil aller Durchfälle. Nummer eins: keine oder mangelhafte Vorbereitung — etwa 60 % der Durchgefallenen sind unvorbereitet zum Termin gegangen. Nummer zwei: Verharmlosung im Gespräch — wer den eigenen Konsum kleinredet, fällt sofort auf. Nummer drei: Inkonsistenz zur Akte — wer im Gespräch andere Zahlen nennt als in den Polizei- und Behördenunterlagen, ist erledigt. Die guten Nachricht: Alle drei sind kontrollierbar.

  • ~60 % der Durchfaller hatten keine strukturierte Vorbereitung
  • Verharmlosung („nur ein, zwei Bier“) = direkter Killer
  • Inkonsistenz zur Akte = sofortiger Vertrauensverlust
  • Auswendig gelernte Phrasen = Gutachter erkennt es in Sekunden

Wer schafft die MPU beim ersten Mal?

Aus den BASt-Daten und Auswertungen kooperierender Beratungsstellen lässt sich das Profil der „Erstbesteher“ klar herauslesen: durchschnittlich 6–8 Vorbereitungssitzungen, vollständige Abstinenznachweise lange vor dem Termin, Akte mindestens zweimal durchgelesen, mindestens ein Rollenspiel-Probegespräch. Wer all das mitbringt, hat eine Bestehensquote nahe 80 % — unabhängig vom Anlass.

So gehörst du zu den 67 %

Es gibt keine Bestehensgarantie und seriöse Beratung verspricht das auch nicht. Aber drei Schritte halbieren das Risiko nachweislich: (1) Ehrliche Bestandsaufnahme deiner Akte — keine Selbsttäuschung. (2) Strukturierte Beratung mit einem ausgebildeten Verkehrspsychologen statt „Coach“. (3) Realistische Zeitplanung — niemals laden, bevor Nachweise und Vorbereitung stehen. Genau dort setzt unsere kostenlose Einschätzung an.

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  • 60 % fallen unvorbereitet durch

    Jede Wiederholung kostet 400–700 € — und du wartest erneut Monate auf den Termin.

  • Abstinenznachweise dauern 6–12 Monate

    Wer heute startet, ist frühestens im Dezember 2026 fertig. Jeder Tag zählt.

  • Wartezeiten beim TÜV: 4–8 Wochen

    Begutachtungsstellen sind ausgelastet. Termine müssen oft 1–2 Monate im Voraus gebucht werden.

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Häufige Fragen zur MPU-Vorbereitung

Wie hoch ist die Durchfallquote bei der MPU?

Rund 33 % aller MPUs werden negativ bewertet (BASt 2023). Bei Drogen liegt die Quote bei 41 %, bei Alkohol bei 36 %, bei Punkte-MPUs bei 22 % und bei Mehrfachauffälligkeit bei 51 %.

Wo ist die MPU-Durchfallquote am niedrigsten?

Bei reinen Punkte-MPUs (22 %) und bei einmaligen Alkohol-Vorfällen unter 1,6 ‰ mit langer Rückfallfreiheit. Geografisch gibt es nur minimale Schwankungen — die BASt-Beurteilungskriterien gelten bundesweit einheitlich.

Bei welchem Anlass ist die Quote am höchsten?

Mehrfachauffällige (Alkohol + Drogen oder mehrfache Auffälligkeiten) — hier fallen rund 51 % durch. Drogen-MPUs folgen mit 41 %. Beide hängen massiv von der Nachweisqualität ab.

Wie viel verbessert eine Vorbereitung die Quote?

Mit strukturierter verkehrspsychologischer Vorbereitung (6+ Sitzungen) steigt die Bestehensquote von durchschnittlich 53 % auf rund 80 %. Reine „Crashkurse“ unter 4 Sitzungen bringen statistisch wenig.

Sind die BASt-Zahlen verlässlich?

Ja. Die Bundesanstalt für Straßenwesen wertet jährlich alle Begutachtungen aller amtlich anerkannten Träger aus (DEKRA, TÜV-Familien, AVUS, pima, IFT). Die Daten sind vollständig und öffentlich zugänglich.

Warum ist die Quote über Jahre stabil?

Weil die BASt-Beurteilungskriterien streng standardisiert sind. Gutachter verwenden bundesweit denselben Leitfaden. Die Quote spiegelt die Vorbereitungsqualität der Teilnehmer — und die hat sich kaum verändert.

Was passiert nach dem Durchfallen?

Wartefrist beachten, Gutachten genau lesen, 3–6 Monate strukturierte Beratung, dann Wiederholung. Eine zweite MPU wird kritischer geprüft — ohne Aufarbeitung sinkt die Erfolgsquote weiter.

Wie ehrlich sind die „95 % bestehen bei uns“-Werbeversprechen?

Nicht ehrlich. Solche Quoten beziehen sich oft nur auf vorqualifizierte Kunden oder sind statistisch frisiert. Seriöse Verkehrspsychologen werben nicht mit Bestehensquoten — das ist standesrechtlich problematisch.

🆘 MPU nicht bestanden?

Was du jetzt tun kannst — und was nicht

Keine Sperrfrist, du kannst sofort wiederholen. Wichtig: das Gutachten richtig lesen und Vorbereitung anpassen — sonst fällst du erneut durch.

→ MPU nicht bestanden: der 2.-Versuch-Plan

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